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Die 6 bedeutendsten Trends im Handwerk bis 2025

29 October 2019

Nach dem Konjunkturbericht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) warten Haus- und Wohnungseigentümer im Jahr 2019 im Schnitt rund zehn Wochen auf einen Handwerker. Im Baugewerbe beträgt die Wartezeit gar 14 Wochen. In den Gewerken gibt es kaum freie Kapazitäten. Erfahren Sie mehr über die Lage auf dem Handwerksmarkt und welche Trends in den kommenden Jahren ausschlaggebend sein werden.

Die 6 bedeutendsten Trends im Handwerk bis 2025

Problem: Fachkräftemangel

Laut einer Umfrage des ZDH hatten im Jahr 2018 knapp 40 Prozent aller Handwerksbetriebe bei der Suche nach Fachkräften große Mühe oder fanden keine. Es fehlen Auszubildende, Gesellen und Meister. Experten fordern daher eine Bildungswende. Im Jahr 2019 stellen die Betriebe voraussichtlich 30.000 neue Mitarbeiter/innen ein, für weitere Einstellungen fehlt das geeignete Personal.

Problem: Fachkräftemangel

6 große Trends im Handwerk bis 2025

Das Handwerk erlebte in den vergangenen Jahren eine spannende Entwicklung, Werkzeuge wie Drohnen und 3D-Drucker bieten neue Einsatz- und Optimierungsmöglichkeiten. Die folgenden fünf Trends spielen Experten zufolge bis 2025 eine große Rolle im Handwerk.

1. 3D-Druck

Das computergestützte Fertigungsverfahren erstellt dreidimensionale Objekte schichtweise aus verschiedenen Materialien. Verwendete Werkstoffe sind meist Keramiken, Kunststoffe, Metalle oder Grafit. Handwerker fertigen mithilfe des 3D-Drucks Prototypen, Einzelstücke und Kleinserien. Von der Technik profitieren unter anderem Branchen wie:

  • Produktdesign
  • Mode
  • Schmuckdesign
  • Orthopädie
  • Zahntechnik

2. Cobots - Assistenzroboter

Ein Cobot ist ein auf die Zusammenarbeit mit Menschen spezialisierter Roboter. Während Industrieroboter in abgetrennten Bereichen arbeiten, kann ein Cobot einem Mitarbeiter direkt assistieren. Der Handwerker braucht für die Arbeit mit einem Cobot keine Programmierkenntnisse, einmal am Computerarm vorgemachte Aufgaben wiederholen die Roboter automatisch.

3. Drohnen

Mit Drohnen verschaffen sich Handwerker in wenigen Sekunden einen Überblick aus der Luft. Drohnen eignen sich zur Überwachung von Baustellen und für die Vermessung zahlreicher Flächen wie zum Beispiel für Photovoltaik-Anlagen. Ausgestattet mit Wärmebildkameras lassen sich Objekte überwachen und Häuserdämmungen optimieren.

Einer Umfrage zufolge erwarten

  • 80 Prozent der Dachdecker in Deutschland durch die Arbeit mit digitalen Tools eine Zeitersparnis,
  • 58 Prozent eine schnellere Auftragsabwicklung,
  • 55 Prozent eine Kostenersparnis und
  • 30 Prozent der befragten Unternehmen sehen sich durch den Einsatz  moderner Technologien als attraktiveren Arbeitgeber.

3. Drohnen

4. Special Skills – spezielle Fähigkeiten

Handwerkliche Bestleistungen werden als sogenannte Special Skills bezeichnet, das Premiumsegment boomt. Nach Ansicht der Trendforscher steigt in den kommenden Jahren der Bedarf an besonderer handwerklicher Arbeit, während die Automation immer mehr allgemeine Aufgaben übernimmt. Entsprechende Unternehmen erfüllen ihren Kunden individuelle Wünsche mit maßgefertigten Lösungen.

5. Co-Working-Spaces

Selbstständige, Kreative, Freiberufler und kleine Unternehmen finden in den Co-Working-Spaces eine gemeinsame Arbeitsstätte mit geteilter Infrastruktur. Dabei geht es um mehr als gemeinsam benutzte Büroräume. Inzwischen gibt es Co-Working-Spaces auch in Form von Werkstätten mit modernen Hightech-Maschinen.

6. Brand-Experience & Social Media

Für das Marketing ist die Brand-Experience ein entscheidender Faktor. Ziel ist eine positive emotionale Bindung von Kunden und Mitarbeitern an die eigene Marke. Für das positive Image ist der Auftritt im Internet wichtig. Handwerks-Unternehmen brauchen dafür eine gute Website und sollten die Möglichkeiten von Social Media ausnutzen. Eine Friseurmeisterin kann zum Beispiel auf einem eigenen YouTube-Kanal neue Frisuren präsentieren und mit vielen Tipps weiterhelfen. Auf diese Weise macht das Unternehmen auf sich aufmerksam und sticht aus der Masse heraus. Die sozialen Netzwerke eignen sich zudem für die gezielte Suche nach Fachkräften und Auszubildenden.

Digitalisierung im Handwerk: Integration digitaler Systeme in den Geschäftsablauf

Immer mehr Betriebe nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung im Betriebsalltag und steigern so Produktivität, Qualität und Sicherheit. Die Integration digitaler Systeme eignet sich zur Optimierung der

  • Kundenakquise
  • Kundenkommunikation
  • Auftragsverwaltung

Vorteile von Drohnen mit digitaler Messtechnik für Dachdecker

Die Digitalisierung wirkt sich ebenso positiv auf die praktische Arbeit aus. Zum Beispiel eignen sich Drohnen insbesondere für die Sanierung und Instandsetzung von Außenbereichen. Dachdeckerbetriebe nutzen die Vorteile der unbemannten Flugobjekte bereits für klassische Tätigkeiten wie Dachvermessungen und Dachinspektionen. Es müssen keine Mitarbeiter mehr aufs Dach. Kostenintensive Gerüste müssen nicht mehr auf- und abgebaut werden. Das Risiko von Unfällen sinkt und gleichzeitig ist eine Zeitersparnis von bis 90 Prozent gegenüber traditionellen Messmethoden möglich.

Moderne Sensortechnik erweitert den Einsatzbereich weiter. Neben den Dachvermessungen nutzen Handwerker unter anderem Drohnen mit Thermografiekameras, um die Qualität der Dachdeckerarbeiten auf Flachdächern zu überprüfen. Drohnen vereinfachen das Monitoring und beschleunigen die regelmäßige Gebäudeuntersuchung auf Schäden.

Airteam nutzt Drohnen zur präzisen Dachvermessung

Unternehmen können die hohen Kosten für die Investitionen sparen und einen externen Dienstleister mit den Vermessungen beauftragen. Das Start-up Airteam führt Dachvermessungen mit Drohnen in Auftrag durch und erstellt mit seiner Software präzise 3D-Objekte von Dächern und Häusern und liefert direkt die fertigen Vermessungsberichte.

Airteam nutzt Drohnen zur präzisen Dachvermessung