Was du vor und nach der Solarplanung mit Airteam beachten solltest


Fehlerhafte Dachmaße, falsch kalkulierter Materialbedarf, vergessene Anlagenregistrierung - die meisten Probleme bei PV-Projekten entstehen nicht auf dem Dach, sondern davor und danach. Wer Solarplanung strukturiert angeht, spart Zeit, Kosten und vermeidet teure Nacharbeiten.
Diese Checkliste zeigt dir kompakt, welche Schritte vor der Solarplanung wirklich entscheidend sind - und was du nach der Montage nicht vergessen darfst. Mit der Airteam Fusion Plattform deckst du dabei den aufwändigsten Teil vollständig digital ab: das präzise Dachaufmaß.
Vor der Solarplanung: Diese Punkte sind entscheidend
Viele Fehler in PV-Projekten haben ihren Ursprung in der Vorbereitung. Ungenaue Maße, übersehene Verschattungen oder fehlende Statikprüfungen kosten am Ende mehr Zeit und Geld als eine sorgfältige Planung. Mit einer strukturierten Vorbereitung legst du die Grundlage für ein erfolgreiches Solarprojekt.
1. Dacheignung realistisch bewerten
Nicht jedes Dach eignet sich gleich gut für eine Photovoltaikanlage. Eine südliche Ausrichtung und eine Neigung von 30 bis 40 Grad sind optimal für maximale Stromerträge. Doch nicht nur Süddächer kommen infrage: Auch unverschattete Dachflächen von West bis Ost sind für eine PV-Anlage geeignet.
Ebenfalls entscheidend: Schrägdächer sind ideal, Flachdächer benötigen oft eine statische Prüfung und gegebenenfalls Zusatzgewichte zur Windsicherung. Bei einer PV-Anlage wird eine zusätzliche Dachlast von mindestens 25 kg/m² berücksichtigt - die Dachstatik muss das tragen können.
Statt riskanter Dachbegehungen: Mit einem Drohnenflug und der Airteam Fusion Plattform erfasst du Dachneigung, Ausrichtung, Aufbauten und Verschattungsquellen vollständig vom Boden aus - präzise, sicher und in weniger als 24 Stunden.
2. Präzises Dachaufmaß als Planungsgrundlage
Das Aufmaß ist das Herzstück jeder Solarplanung. Wer hier mit Schätzungen oder ungenauen Daten arbeitet, riskiert Fehlkalkulationen beim Materialbedarf, falsch dimensionierte Modulfelder und kostspielige Nachbestellungen.
Die Airteam Fusion Plattform liefert KI-gestützte 3D-Gebäudemodelle mit einer DIN-zertifizierten Genauigkeit von bis zu 99,9 % und einer Toleranz von nur 1-3 cm bei 40 m Flughöhe - deutlich präziser als herkömmliche Methoden und bis zu 90 % schneller als klassische Handaufmaße.
3. Daten nahtlos in PV-Software integrieren
Ein gutes Aufmaß entfaltet seinen vollen Wert erst, wenn die Daten reibungslos in die Planungssoftware fließen. Die Airteam Fusion Plattform exportiert Messdaten in über 15 Formate - kompatibel mit PV*SOL, Eturnity, SolarEdge Designer, AutoCAD und vielen weiteren Tools. So entfällt jede manuelle Dateneingabe.
4. Förderung und Netzbetreiber im Blick behalten
Soll eine finanzielle Förderung der PV-Anlage in Anspruch genommen werden, zum Beispiel ein Förderkredit der KfW, muss diese beantragt und bewilligt sein, bevor der Auftrag beim Installationsbetrieb erteilt wird. Seit 2023 sind PV-Anlagen und Batteriespeicher von der Mehrwertsteuer befreit - das senkt die Anschaffungskosten spürbar.
Außerdem gilt: In vielen Bundesländern greift inzwischen eine Solarpflicht bei der Dachsanierung. Diesen Punkt solltest du frühzeitig mit dem Kunden klären.
Nach der Montage: Diese Punkte darfst du nicht vergessen
Die Arbeit endet nicht mit der letzten verschraubten Schiene. Wer nach der Montage systematisch vorgeht, schützt sich vor rechtlichen Lücken, sichert die Einspeisevergütung und schafft die Basis für langfristige Kundenbindung.
5. Dokumentation und Abnahme rechtssicher abschließen
Ein vollständiges und seriöses Angebot sollte grundsätzlich folgende Punkte enthalten: Anlagentechnik, Montage- und Installationsarbeiten, Kostenaufstellung, allgemeine Vertragskonditionen sowie Serviceleistungen des Solarteurs nach der Installation. Diese Unterlagen sind auch nach der Montage für den Kunden unverzichtbar - und für die Inbetriebnahme beim Netzbetreiber zwingend erforderlich.
Alle relevanten Projektdaten - 3D-Modelle, Berichte und Messdaten - sind in der Airteam Fusion Plattform zentral gespeichert und jederzeit teilbar. So hast du stets Zugriff auf eine lückenlose Projektdokumentation.
6. Anlage anmelden und Monitoring einrichten
Nach der Inbetriebnahme muss die Anlage im Marktstammdatenregister (MaStR) registriert werden - das ist gesetzliche Pflicht für die Einspeisevergütung. Im ersten Jahr gilt die Einspeisevergütung ab Inbetriebnahme bis zum Jahresende und anschließend für weitere 20 volle Kalenderjahre.
Ebenso wichtig: Den Kunden in das Monitoring-System einweisen, damit er Erträge und eventuelle Störungen selbst im Blick behalten kann.
7. Regelmäßige Drohneninspektion als Service anbieten
Eine PV-Anlage, die nicht gewartet wird, verliert über die Zeit an Ertrag. Hotspots, Verschmutzungen oder Sturmschäden lassen sich mit einer thermischen Drohneninspektion frühzeitig und sicher vom Boden aus erkennen - ganz ohne Gerüst oder Leiter.
Das ist nicht nur ein Mehrwert für den Kunden, sondern auch ein attraktives Zusatzangebot für deinen Betrieb.
Warum präzises Aufmaß der wichtigste Hebel ist
Die meisten Punkte auf beiden Checklisten hängen direkt von der Qualität der Ausgangsdaten ab. Ein ungenaues Aufmaß zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt - von der Fehlkalkulation im Angebot bis zur kostspieligen Korrektur auf der Baustelle.
Mit Airteam startest du jedes Solarprojekt mit einer verlässlichen, DIN-konformen Datenbasis. Das spart Zeit, schützt vor Fehlern und macht dein Angebot professioneller und überzeugender. Erfolgreiche Solarinstallateure wie Solit Energie AG setzen bereits auf diese Methode - mit messbaren Ergebnissen.


